
Asangvin Savagnin 2024 - Bruno Bienaimé
Flaschengröße: 0,75l
Trinkig
Kräftig
Saftig
Elegant
Spannend
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Abfüllinformationen, Zutaten & Nährwertangaben



Asangvin Savagnin 2024 - Bruno Bienaimé
Asangvin Savagnin 2024 - Bruno Bienaimé
Ein Savagnin, der das Jura von seiner charmanten und trinkfreudigen Seite zeigt. In der Nase zunächst rauchig, leicht reduziert und mit dieser unverkennbaren, spannungsgeladenen Jura-Aromatik. Darunter eine gelbe Frucht, die eher frisch und saftig als reif und üppig wirkt. Der Wein hat etwas Unmittelbares, Ungekünsteltes – und zieht einen trotzdem sofort in seinen Bann.
Am Gaumen dann überraschend leichtfüßig, fein und saftig. Die Frucht wirkt pur und klar, getragen von einem enormen Trinkfluss. Mit etwas Luft verändert sich der Wein spürbar: Er wird cremiger, weicher und etwas breiter, ohne seine Lebendigkeit ganz abzulegen. Aus dem anfänglich flackernden, rauen Charakter entwickelt sich eine ruhigere, zugänglichere Seite.
Ein Savagnin mit zwei Gesichtern, die beide Spaß machen. Jura-Charakter, feine Frucht und eine Trinkigkeit, die man so schnell nicht aus dem Glas bekommt.

Bruno Bienaimé
Bei unserer Tour im September 2026 haben wir Bruno das erste Mal besucht, nachdem wir über seine Weine gestolpert und unfassbar neugierig geworden sind.
Bruno Bienaimé kam ursprünglich aus der Champagne, wo er als Kellermeister bei Georges Laval tätig war. 2016 zog es ihn ins Jura, wo er seine eigene Domaine gründete. Der Wechsel aus der Champagne in die ländlich geprägte Landschaft des Juras markiert den Beginn eines eigenständigen Weinprojekts.
Seine Weine stehen für Präzision, Klarheit und eine bemerkenswerte innere Spannung. Statt auf Kraft und Opulenz setzen sie auf Finesse, feine Texturen und einen puristischen Ausdruck. Ausgebaut werden die Weine ausschließlich in Pièces, den traditionellen 228-Liter-Fässern des Juras. Dort verbringen sie meist zwei Jahre auf der Feinhefe - Gefüllt wird aber immer dann, wenn der Wein fertig ist. Manchmal schneller, manchmal dauert es eben etwas länger. Durch das regelmäßige Auffüllen der Fässer wird der Kontakt mit Sauerstoff möglichst gering gehalten – ein Ausbau, der den geradlinigen, reduktiven Stil der Weine prägt. Geschwefelt wird nur in ganz geringen Dosen.



