
Nina Thomsen
Im Sommer landeten wir auf einer kleinen Female-Winemaker-Messe in Wien und lernten dort Nina kennen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch keinen eigenen Wein auf dem Markt, dafür aber schon jede Menge spannende Stationen in ihrem Werdegang vorzuweisen.
Wir probierten dort zum ersten Mal ihren Schwärmer Pinot Noir und waren sofort begeistert. Ab da war klar: Das müssen wir den Leuten zeigen!
Nun sind Ninas erste Weine endlich im Handel erhältlich und wir freuen uns riesig, sie bei uns anbieten zu können!
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Nina Thomsen kommt ursprünglich aus dem hohen Norden und konnte bis zu ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau mit Wein wenig anfangen. Über verschiedene Stationen in der Spitzengastronomie, darunter das Restaurant Überfahrt, die Stromburg und das britische L’Enclume, führte sie ihr Weg als Sommelière bis nach Australien und Singapur.
2020 kehrte sie nach Deutschland zurück und entdeckte bei Clemens Busch an der Mosel ihre Begeisterung für die Arbeit im Weinberg. Während ihres Studiums der Internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim folgten weitere prägende Stationen bei Franz Weninger im Burgenland, Pranzegg in Südtirol und Flo Busch im Languedoc.
Seit 2025 arbeitet Nina beim biodynamisch bewirtschafteten Weingut Rieger im Markgräflerland. Die Region begeistert sie besonders durch ihre landschaftliche Vielfalt, die Nähe zum Schwarzwald und die Menschen. Hier entstand 2025 auch ihr erster eigener Jahrgang mit einem Pinot Noir und einem Pinot Blanc. Die Trauben für ihren Pinot Noir bezieht sie vom Weingut Rieger, während sie beim Pinot Blanc sämtliche Handarbeiten im Weinberg selbst übernimmt. Auch der Ausbau erfolgt im Keller des Weinguts. Langfristig möchte Nina eigene Weinberge bewirtschaften und einen eigenen Keller betreiben.
Weniger ist mehr – so lässt sich Ninas Herangehensweise an das Weinmachen zusammenfassen. Geprägt von ihren Erfahrungen bei Clemens Busch, Franz Weninger, Pranzegg und Flo Busch setzt sie auf naturnahes Arbeiten und möglichst wenige Eingriffe im Keller. Handlese, Spontangärung, langes Hefelager und minimale Schwefelzugaben gehören für sie dazu. Wenn möglich, verzichtet sie auf weitere Zusätze.
Ihre Weine sollen den jeweiligen Weinberg widerspiegeln, Eleganz und Tiefe miteinander verbinden und dabei vor allem eines: Lust auf ein zweites Glas machen. Und weil Weinmachen für Nina nicht nur Handwerk, sondern auch Freude bedeutet, gehört gute Musik bei der Arbeit im Weinberg und Keller selbstverständlich dazu.
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